Am 04.06.2026 wurden wir um 17:41 Uhr aus dem Feierabend alarmiert. Die Meldung: Ein brennender Transporter. Beim Eintreffen unserer 25 Einsatzkräfte stand das Paketdienstfahrzeug bereits in Vollbrand. Glücklicherweise hatte sich der Fahrer rechtzeitig in Sicherheit bringen können.
Effektiver Erstangriff und Verstärkung durch die FF Bevern Da zu Beginn unklar war, welche Gefahr von der Ladung ausging, forderten wir vorsorglich die Feuerwehr Bevern zur Unterstützung an. Unser TLF (84-22-01) ermöglichte mit seinen 3.000 Litern Wasser einen sofortigen Erstangriff. Da das Wasser jedoch schnell zur Neige ging, bauten wir gemeinsam mit den Kameraden aus Bevern eine rund 400 Meter lange Löschwasserversorgung von einem Tiefbrunnen im Schulsteig auf, um die Wasserzufuhr dauerhaft sicherzustellen.
Technisches Vorgehen unter Atemschutz Zwei Trupps unter schwerem Atemschutz kämpften gegen die Flammen. Aufgrund der hohen Kunststoffanteile moderner Fahrzeuge ist der Brandrauch extrem giftig – der Eigenschutz der Einsatzkräfte hatte daher höchste Priorität. Um letzte Glutnester im Motor- und Laderaum effektiv abzulöschen, setzten wir das hydraulische Rettungsgerät („Spreizer“) ein, um sicheren Zugang zu verschlossenen Bereichen zu schaffen. Abschließend wurde das Wrack mit Schaum abgedeckt, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern.
Umweltschutz an der Einsatzstelle Da Löschwasser in einen angrenzenden Graben zu fließen drohte, ergriffen wir sofort umweltschutztechnische Maßnahmen: Wir setzten Ölschlängel zur Begrenzung ein und errichteten einen Damm aus Ölbindemittel an der Grabenkante, um eine Ausbreitung des Löschwassers zu verhindern.
Nachbereitung: Einsatzbereitschaft sichergestellt Nachdem wir die Polizei bei der Bergung und der Straßensperrung unterstützt hatten, war der Einsatz für uns nicht beendet. „Nach dem Einsatz ist vor dem Einsatz“: Im Gerätehaus wurden umgehend die Atemschutzmasken gereinigt, die Einsatzkleidung zur Reinigung gegeben, Druckluftflaschen gefüllt und Schläuche gewaschen. Nur so können wir garantieren, dass wir auch beim nächsten Notfall wieder optimal helfen können.
Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle der Feuerwehr Bevern für die hervorragende Unterstützung bei diesem Einsatz. Die Hand-in-Hand-Arbeit bei der Wasserversorgung und der Brandbekämpfung hat einmal mehr gezeigt, wie wertvoll unsere bewährte, partnerschaftliche Zusammenarbeit ist – nicht nur bei diesem Ereignis, sondern auch bei vielen vergangenen Einsätzen.























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