Mitten in der Nacht zum 13. Januar, um 01:47 Uhr, wurden wir zu einem gemeldeten Kellerbrand in die Barmstedter Straße alarmiert. Beim Eintreffen unseres Einsatzleiters (EL) hatten die Bewohner das Gebäude bereits verlassen und konnten wichtige Informationen zur Lage und zur Energieversorgung (Gasheizung) geben.
Taktisches Vorgehen und starke Wasserreserve Da bereits dichter Rauch aus der Kellertür drang, schickten wir sofort einen Trupp unter Atemschutz zur Erkundung vor. Ein großer Vorteil war unsere massive Wasserreserve: Mit insgesamt vier Fahrzeugen hielten wir ca.10.000 Liter Wasser direkt an der Einsatzstelle bereit. Dies ermöglichte es uns, sofort und ohne den zeitaufwendigen Aufbau einer externen Wasserversorgung einzugreifen.
Starke Unterstützung durch die Nachbarwehr An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Seeth-Ekholt. Sie unterstützten uns nicht nur mit ihrem Tanklöschfahrzeug bei der Wasserversorgung, sondern stellten auch einen zusätzlichen Atemschutztrupp sowie den lebenswichtigen Sicherheitstrupp. Diese reibungslose Zusammenarbeit zwischen unseren Wehren zeigt einmal mehr, wie wichtig die gegenseitige Unterstützung im Ernstfall ist. Während des Einsatz war die Barmstedter Straße voll gesperrt.
Ursache: Defekte Technik Der Atemschutztrupp konnte im Technikraum des Kellers schnell Entwarnung geben: Es gab kein offenes Feuer, aber eine heißgelaufene Wasserpumpe hatte für die massive Rauchentwicklung gesorgt. Nachdem die Pumpe stromlos geschaltet war, wurde das gesamte Wohnhaus mittels Hochdrucklüfter rauchfrei gemacht.
Gegen 04:15 Uhr, nachdem alle Geräte gereinigt und die Atemschutzflaschen wieder gefüllt waren, war die Einsatzbereitschaft im Gerätehaus vollständig wiederhergestellt. Müde, aber zufrieden über den glimpflichen Ausgang, konnten die Kameraden schließlich zu ihren Familien zurückkehren.




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