Schneeregen und Temperaturen um den Gefrierpunkt – eigentlich ein Wetter, das man am liebsten mit einem Heißgetränk von drinnen beobachtet. Doch genau diese Bedingungen führen oft zu einem erhöhten Unfallrisiko. So auch am Mittag des 2. Januars 2026: Um 13:24 Uhr alarmierte uns die Leitstelle mit dem Stichwort „THAUST“ (Auslaufende Betriebsstoffe nach Verkehrsunfall).
Bei extremen Straßenverhältnissen gilt für uns: Um helfen zu können, müssen wir erst einmal sicher ankommen. Unter dem Motto „So schnell wie möglich, so sicher wie nötig“ machten sich unsere Kameraden auf den Weg zum Gerätehaus. Wenige Minuten später rückten wir mit einem Dutzend Einsatzkräften aus.
Vor Ort bot sich uns folgendes Bild: Ein Transporter war frontal mit einem kleinen LKW kollidiert. Die Fahrzeuge waren ineinander verkeilt, wobei der Transporter in den Straßengraben zu rutschen drohte. Unsere Maßnahmen im Überblick:
- Absicherung: Die Einsatzstelle wurde umgehend gegen den fließenden Verkehr gesichert.
- Umweltschutz: Ausgetretene Betriebsstoffe wurden mit Bindemittel abgestreut.
- Bergung: Um die Fahrbahn zeitnah freizugeben, zogen wir die verkeilten Fahrzeuge mit unseren Einsatzmitteln zurück auf die Straße.
Durch das schnelle Eingreifen konnte eine Fahrspur kurzfristig wieder freigegeben werden, sodass der Verkehr zügig abfließen konnte. Nach der Reinigung der Fahrzeuge und dem Auffüllen der Bestände im Gerätehaus konnten wir schließlich wieder zu unseren Familien zurückkehren. Ein Dank auch hier wieder an unsere Angehörigen, die uns auch bei diesem ungemütlichen Wetter den Rücken freihalten!














Comments are closed